In kroatischer glagolitischer Schrift verfasstes Detail aus dem Evangeliar von Reims (1395), auch als „Krönungstext“ bekannt, auf das die französischen Könige ihren Krönungseid ablegten. Das Evangeliar wird in der Bibliothek Carnegie in Reims (Frankreich) aufbewahrt.

Krönung des kroatischen Königs Tomislav von Oton Iveković (Detail, 1904-1905). Tomislav, der erste kroatische König, wurde im Jahr 925 gekrönt.

Verwaltungstechnisch ist Kroatien in 20 Gespanschaften und die Hauptstadt Zagreb gegliedert, die selbst den Status einer Gespanschaft hat. Als Einheit der regionalen Selbstverwaltung ist jede Gespanschaft für die Tätigkeiten zuständig, die sich, unter anderem, auf Bereiche wie Bildung, Gesundheitswesen, urbanistische Raum- und Stadtplanung sowie auf wirtschaftliche Entwicklung, Verkehr und Verkehrsinfrastruktur  beziehen. Die Gespanschaften verwalten zudem die Angelegenheiten der Entwicklungsplanung  von Bildungs-, Gesundheits-, Sozial- und Kultureinrichtungen.

UN-Beitrittsfeier Kroatiens auf dem Hauptplatz in Zagreb am 24. Mai 1992 nach der Rückkehr des Präsidenten Tuđman aus New York. Kroatien erklärte seine Unabhängigkeit am 25. Juni 1991 und bestätigte sie nach Ablauf des Moratoriums am 8. Oktober 1991. Am 15. Januar 1992 wurde Kroatien international anerkannt.

Hirsche im Nationalpark Brijuni. Der Naturpark ist nicht nur für seine unberührte Natur, sondern auch als ein Ort von historischer Bedeutung bekannt, da im Jahr 1956 auf einer der Brijuni-Inseln die Deklaration unterzeichnet wurde, mit der in der Zeit des Kalten Krieges Fundamente zur Gründung der Blockfreien-Bewegung gelegt wurden. Die acht kroatischen Nationalparks wurden im Jahr 2011 von rund 2,3 Millionen Touristen besucht.

Die historische Entwicklung des kroatischen Staates

Die Namen Kroaten und Kroatien verdrängten auf dem heutigen Gebiet des Landes erst allmählich den ethnisch umfassenderen Begriff der Slawen und deren erster territorialer ...

Verfassung

Das kroatische Parlament (Sabor) verabschiedete am 22. Dezember 1990 die Verfassung der Republik Kroatien, allgemein bekannt als „Weihnachtsverfassung“. Die  Änderungs- und Zusatzvorschläge zu dieser Verfassung wurden vom Parlament in den Jahren  1997 ...

Vorgeschichte

Die ältesten Spuren menschlicher Präsenz auf kroatischem Boden stammen aus dem Paläolithikum. In der Höhle Šandalji bei Pula und in Punikve bei Ivanec wurden steinerne, von den Prä- Neandertalern erzeugte Artefakte entdeckt, die Überreste der ...

Wirtschaftliche Transition

Die kroatische Wirtschaft ist eine der stärksten in Südosteuropa und, gemessen am Sozialprodukt, sogar stärker als die Volkswirt­schaften einiger Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Nach dem Zusammenbruch des ...

Rechtsprechende Gewalt

Die rechtsprechende Gewalt wird von den Gerichten ausgeübt, die unabhängig und selbstständig sind. Laut Gesetz gehören Gerichte zu den Organen der Staatsgewalt und haben dementsprechend die durch Verfassung und Gesetze ...

Tourismus

Obwohl Kroatien in Bezug auf die Anzahl der Touristenankünfte mit den Tourismus-Großmächten wie Frankreich, Spanien, Italien, die Türkei oder Griechenland nicht Schritt halten kann, zählt es mit seinen 11,8 Millionen touristischer Ankünfte im Jahre 2012 und mit ...

Private und öffentliche Unternehmen

Im Laufe des Jahres 2012 erzielten die 1000 größten kroatischen Unternehmen einen Gesamt­umsatz von 428 Milliarden Kuna (57 Milliarden Euro), bzw., einen Gewinn von 17 Milliarden Kuna ...

Kroatien in Kürze

Auf der zeitgenössischen internationalen politischen Szene ist Kroatien seit seiner staatlichen Verselbstständigung von der jugoslawischen Föderation präsent, also lediglich etwas länger als zwei Jahrzehnte. Was aber seine Geschichte und Kultur...